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Hundehaltung bleibt ein Diskussionsthema |
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Geschrieben am Thursday, 29.July. @ 15:37:14 CEST von peter_smiatek |
Hundehaltung bleibt ein Diskussionsthema
Rietberg. Es bleibt ein Dauerbrenner, das Thema Hundehaltung entzündet immer wieder die Gemüter. Und führt zu steigenden Beschwerden bei der Stadtverwaltung. Wie Wilfried Dörhoff, Leitung der Ordnungsabteilung, feststellen muss, „halten sich viele Hundebesitzer nicht an die geltenden Spielregeln. Hundekot verunreinigt Wege und Grünanlagen, freilaufende Hunde verunsichern Spaziergänger.“ mehr...
Der tägliche Rundgang mit dem Vierbeiner sei unerlässlich, fördere die Bindung zwischen Tier und Mensch, sei gut für die Gesundheit, „aber leider fehlt es manchem Hundebesitzer an der erforderlichen Rücksichtnahme. Jeder, der einen insbesondere großen Hund sein eigen nennt, sollte im Bewusstsein haben, dass viele Menschen, die keine Hundeerfahrung haben, Angst bekommen können.“ Deshalb gelte es, sich an die Grundregeln zu halten, die wichtigste: „Alle Hunde sind unabhängig von ihrer Größe und Rasse innerhalb der geschlossenen Ortslage an der Leine zu führen.“ Außerhalb der Ortslagen dürften die Tiere grundsätzlich frei laufen, allerdings immer unter Kontrolle ihrer Besitzer. „Und wenn einem andere Menschen begegnen, insbesondere auch Kinder, dann sollte jeder Halter so fair sein und seinen Hund an die Leine nehmen.“ Hundekot, ein Dauerthema im gesamten Stadtgebiet, ist von den Haltern umgehend zu beseitigen. Die Stadt hat an Wallanlagen, im Klostergarten und an anderen Stellen entsprechende Tütenspender aufgestellt. Zudem gibt es im Fachhandel allerlei Utensilien zur Kotbeseitigung. Dörhoff: „Jeder Hundebesitzer sollte bedenken, dass er sicherlich nicht bei der Pflege seines eigenen Gartens im Hundekot arbeiten möchte. Insofern müsste die Rücksicht auf andere Gartenbesitzer selbstverständlich sein.“ Letztlich dürfte ein problemloses Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Haltern bei Verständnis für die jeweils andere Seite dauerhaft für ein problemloseres Miteinander sorgen. Dazu gehöre beispielsweise auch, dass Eltern ihre Kinder nicht unkontrolliert laut rufend auf fremde Hunde zustürmen lassen, „immer sollte erst das kurze Gespräch mit dem Besitzer geführt werden. Ein Hund, der durch lärmende Kinder erschreckt wird, kann aus Angst zuschnappen.“
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