Geschrieben am Sunday, 25.July. @ 13:39:45 CEST von peter_smiatek |
  Rietberg. „Der Entschluss ist allen Beteiligten im Vorbereitungsteam nicht leicht gefallen, dennoch aber haben wir einstimmig entschieden, die Wirtschaftsschau in einen Zwei-Jahres-Rhythmus zu bringen, so wie es ursprünglich geplant war“, fasst Bürgermeister André Kuper zusammen, was in den vergangenen Wochen im Kreis der Gemeinschaft Wir in Rietberg (W.i.R.) und der Verwaltung diskutiert worden ist. Die für Ende August geplante große Wirtschaftsschau der Rietberger Händler, Handwerker, Firmen und Betriebe wird in 2010 nicht stattfinden. mehr...
Ihre Premiere feierte die Gemeinschaftsleistung von über 90 Ausstellern im vergangenen Jahr. Rund 12.000 Besucher waren begeistert von der hohen Qualität der Messestände, dem runden Gesamtbild und den vielfältigen Leistungen, die die heimischen Unternehmen zu erbringen verstehen. Gastronomie und ein gutes Rahmenprogramm machten das Wochenende perfekt. Und setzte hohe Maßstäbe, einig waren sich alle in der Fortführung des Konzeptes, „angelegt auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus“, so Kuper. Um die Veranstaltung in der Öffentlichkeit fest im Bewusstsein zu verankern, sollte eine Zweitauflage nach nur einem Jahr organisiert werden, so die gemeinsame Auffassung des W.i.R-Organisationsteams. „Und es gestaltete sich wirklich gut, wir hatten zahlreiche Anfragen, Firmen, die 2009 nicht dabei gewesen waren, bekundeten ihr Interesse. Die zur Verfügung stehenden Außenflächen im Park Neuenkirchen waren komplett ausgebucht“, erklärt Kuper weiter. Das sei aber für die großen Zeltflächen nicht zutreffend gewesen. Hier waren im Vorjahr zahlreiche kleinere Betriebe und Geschäfte mit ihrer Imagewerbung vertreten, und gerade in diesem Bereich mache sich der Konjunkturaufschwung bemerkbar. „Unsere kleinen Unternehmen verzeichnen steigende Auftragszahlen und sind dabei personell nicht so ausgestattet, dass sie sowohl die Kundenanfragen erledigen können als auch die durchaus aufwändige Vorbereitung einer Messebeteiligung parallel laufen lassen können.“ So hätten in jüngster Zeit einige potentielle Teilnehmer an der Wirtschaftsschau ihre Zusage zurückgezogen. „Das ist natürlich für die Betriebe erfreulich, wenn nach der langen Flaute die Geschäfte wieder laufen, der Schau aber ist das abträglich“, so Kuper. Man hätte die Wirtschaftsschau in einem kleineren Zelt durchführen können, das sei aber nicht der Wille der W.i.R.-Verantwortlichen gewesen, ein Rückschritt in der Zahl der Aussteller und Angebote wäre nach dem positiven Verlauf im Vorjahr dem Image der Schau abträglich gewesen. Zwar hätte man mit auswärtigen Interessenten die Messeflächen füllen können, es gab aus dem Umland eine ganze Reihe von Anfragen. Dem stattzugeben widerspricht aber dem Grundgedanken der Rietberger Wirtschaftsschau. In ihr sollen sich allen Gewerbetreibenden und Freiberufler allein aus den sieben Stadtteilen der Emskommune zeigen können. Und gleichzeitig sollen Produkte und Wirtschaftskraft des Stadtgebietes präsentiert werden. So wurde jetzt im 14-köpfigen Leitungsgremium in Absprache mit der Stadt die Veranstaltung für 2010 am Freitag abgesagt, alle angemeldeten Teilnehmer erhielten darüber sofort Nachricht. Gleichzeitig beginnen aber schon die Planungen für 2011. Festhalten wird man am Konzept einer inhaltlich und optisch qualitativ hochwertigen Veranstaltung in Kombination mit einem bunten Programm, das vor allem heimische Vereine und Kulturtreibende gestalten sollen. Alle, die sich im kommenden Jahr als Aussteller in das Gemeinschaftsprojekt einbringen wollen, können sich beim kommunalen Wirtschaftsförderer Jens Hökenschnieder (05244-986235, email: jens.hoekenschnieder@stadt-rietberg.de) ab sofort melden.
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