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  Druffel | Eine Woche nach dem großen Fest in Druffel, erinnern nur noch die Spuren im Rasen, die die Zelte und Besucher hinterlassen haben an das große Ereignis. Und was haben wir wieder einmal gelacht, getanzt, gegrölt und auf Tischen und Stühlen gestanden. Traditionell begannen die Festlichkeiten auf dem Platz mit dem Antreten und dem Abholen der Vögel. Am darauffolgenden Abend konnten es der Ex-König Lönne und seine Königin Heike mit dem Thron noch einmal richtig krachen lassen. Am Sonntag dann das Vogelschießen der Jungschützen mit einem etwas unentschlossenen Vogel. mehr...
Als Stefan Hansmeier ans Gewehr trat und einen Treffer verbuchte tat sich nichts. Er wandte sich weg und der Vogel viel von der Stange. Kurze Unsicherheit Dann der Siegesschrei vom Schützen während die anderen es noch gar nicht realisiert haben was eigentlich passiert ist. Kurz darauf auch Jubel und Gratulationen. Stefan wählte Iris Hollenbeck zu seiner Königin. Mit den Worten „Die oder keine“ gab es für ihn scheinbar keine Alternative. Sind die beiden zusammen? Nein hieß es einvernehmlich. Aber den ganzen Abend und auch am nächsten Tag wurde man das Gefühl nicht los, dass da was im Busch ist… Wir bleiben gespannt. Der Abend endete in einer Party mit vollem Zelt! Lediglich kleinere Probleme schien es zu geben. Der Zeremonienmeister des alten Throns Klaus Schnieder war aufgebracht. Das Essen schien nicht wie geplant fertig zu sein und kam mit über einer Stunde Verspätung zu Tisch. Der Festabend hätte schon längst beginnen sollen und es trudelten bereits die ersten Gäste ein während der gesamte Thron noch beim Essen war. Trotz aller Startschwierigkeiten an dem Abend ging die Nacht mit guter Musik und jede Menge Tanz irgendwann in den Morgenstunden zu Ende. Dann der große Tag der Altschützen. Paul Vorbohle war sichtlich angespannt. Aus mehreren Kandidatenzusagen wurden genauso viele Absagen. Und so wurde erst einmal pauschal auf den Vogel geschossen. Dann die obligatorische Schießpause. Aus der Pause wurde eine halbe Ewigkeit. Wer wollte schießen? Es gab immer wieder ein paar Mutige die es wie in jedem Jahr bis auf die Spitze treiben. Nicht aber mit der Absicht König zu werden. Immer noch Pause. Der Vogel braucht nicht mehr viel, da wird hinter den Kulissen heiß verhandelt und diskutiert! Der Brudermeister außer Sichtweite. Dann tauchte er wieder auf, stellte sich ans Gewehr und schoss. Ist etwa Kaiserwetter? Zumindest nicht nach Deutschem Wetterdienst. Sturmwarnung und Warnung vor markantem Wetter haben sie gemeldet. Die Wolken umkreisten den Schützenplatz wie die Geier ihre Beute. Doch dann kam Hubert Verfürth, schoss wieder nichts. Brudermeister musste noch mal ran. Es zeichnete sich ab das die Entscheidung unter den beiden zu fallen schien. Aber auch sein Schuss bewirkte nichts. Erst als Hubert Verfürth erneut schoss hing der Vogel in Fetzen und in Schräglage kurz vor dem Absturz. Nun war Paul Vorbohle doch nicht mehr so entschlossen. Da nahm sich Hubert Verfürth ein Herz und machte den Sack zu. Jubel, Gratulation und rauf auf die Schultern! Als Königin wählte er natürlich seine eigene. Seine Ehefrau Annette Verfürth. Sie regieren die Schützenbruderschaft nun das ganze Jahr über als Hubert I. und Annette I. vom Westring in Druffel aus. „Eigentlich wollten wir es dieses Mal nicht, da uns noch einige Jubiläen ins Haus stehen.“ Sagte König Hubert in einem kurzen Gespräch. Hubert war aber nach einem Gespräch mit Brudermeister Paul Vorbohle dann aber doch Bereit die Regentschaft anzunehmen und mit auf den Vogel zu schießen. Wäre da nicht….. Annette. Vorbohle musste seinen ganzen Charme einsetzen um ihr ein „eindeutiges“ ja zu entlocken. Mit den Worten: „Macht doch was ihr wollt“ drückte sie unmissverständlich ihre Zustimmung aus. So sah es zumindest der Brudermeister in seiner Festrede bei der Krönung. Mit viel Humor wurde die ganze Situation gemeistert und auch Hubert und Annette strahlten den ganzen Abend um die Wette. Die Königskette steht ihm und die Krone ihr, übrigens sehr gut, wie die ersten Bilder beweisen. Auch der Thron ist danach schnell zusammengestellt und fällt auch in diesem Jahr sehr üppig aus. Insgesamt 13 Thronpaare zuzüglich dem Königspaar macht er aus. Der Zeitplan und das war schnell abzusehen konnte mal wieder gestrichen werden. Eine Königin braucht natürlich ein Kleid, welches Annette auch nicht mal eben im Schrank hängen hatte. Sehr spät, die Schützen standen schon alle auf dem Hof, konnte die Throngesellschaft antreten und sich zum Schützenplatz geleiten lassen. Dort wurden sie schon von Hunderten Besuchern erwartet und es gab beim Einmarsch einen großen Applaus. Die Gäste aus den umliegenden Bruderschaften waren auch in diesem Jahr sehr stark vertreten. Varensell und Westerwiehe kamen mit einer großen und lautstarken Jungschützentruppe an die mit unter das gesamte Zelt zum Beben gebracht haben. Und alle zogen mit. Es wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Es endete für das Königspaar morgens in der eigenen Küche beim Spiegeleierbraten. Im nächsten Jahr ist Druffel im Übrigen mal nicht das erste Schützenfest in Rietberg. Der Termin des Bokeler Schützenfestes liegt auch auf Pfingsten und da Pfingsten fest in Druffeler Hand ist, ziehen die Bokeler ihr Schützenfest vor.
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Re: Schützenfest 2010 (Punkte: 1) von 65 auf Thursday, 02.September. @ 12:27:45 CEST (Userinfo | Artikel schicken) | | viagra [pocke*****chrecords.com] , cialis [pariahpiranha.com] , |
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