Foto: Polnische Mädchen und Jungen aus der Rietberger Partnerstadt Glogowek reisen zum Wochenende des 7. und 8. Mai an, sie werden mit Musik- und Tanzauftritten die Neuenkirchener Maikirmes bereichern. Das Foto zeigt einen Teil der insgesamt 30 jungen Tänzerinnen und Tänzer.

Rietberg. Die Städtepartnerschaft mit der schlesischen Kommune Oberglogau (Glogowek) entwickelt sich positiv weiter. Am kommenden Donnerstag erwartet Rietberg eine 40-köpfige Delegation. Allein 30 Mädchen und Jungen im Alter von 9-14 Jahren die unter anderem als Kindertanzgruppe zusammen im Rahmen der Neuenkirchener Maikirmes auftreten werden, reisen an. „Wir haben die Mädchen und Jungen offiziell eingeladen im Rahmen der Europawoche des Kreises Gütersloh. Sie besuchen einen Vormittag lang die Grund- und Realschule, erkunden Rietberg und den Landesgartenschaupark, sollen viel Freude haben und wenn möglich Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen“; so Komiteevorsitzende Monika Kuper. „Und natürlich steht auch die kulturelle Begegnung auf dem Programm.“ Bereits am 5. Mai treffen die Mädchen und Jungen ein, „so dass auch genügend Zeit bleibt, die eine oder andere Unternehmung hier zu starten.“ Fünf erwachsene Begleiter, die Schuldirektorin, die stellvertretende Direktorin mit ihrem Mann und zwei eigenen Kindern sind ebenfalls dabei. Die Idee von Monika Kuper, die Vorführungen in die Eröffnung der Neuenkirchener Maikirmes am Samstag, dem 7. Mai., 17 Uhr, einzubinden, bietet viele Möglichkeiten. So können sich alle Interessierten an den Tänzen der Glogóweker Schülerinnen und Schüler ebenso erfreuen wie an der Klaviermusik junger Pianisten mit Werken des polnischen Komponisten Frédéric Chopin. Damit aber nicht genug, „wir haben mit Blick auf die Europawoche und internationale Begegnungen auch eine türkische Mädchentanzgruppe aus Rietberg in das Programm eingebunden, Jugendliche mit Migrationshintergrund“, so Monika Kuper. „Und auch die zahlreichen Mädchen und Jungen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen sind vor Ort, geben eine Kostprobe ihres Könnens und haben die Gelegenheit, über die Musik die Kommunikation mit unseren jungen polnischen Gästen zu finden zu erweitern. Schließlich sind Musik und Tanz völkerverbindende Elemente, sie überwinden jegliche Sprachproblematik.“ Der Spielmannszug baut die im vergangenen Jahr geknüpften Kontakte damit weiter aus und freut sich über die schon vorliegende Einladung nach Oberglogau. Vorurteile abbauen, Gesprächsebenen schaffen und Grundlagen für wechselseitige Achtung und Freundschaft legen, das sei die wichtige Basis für grenzübergreifendes Miteinander und Verständnis. Abreisen werden die Gäste am Sonntag, 8. Mai.

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