Rietberg. Es ist guter Brauch in der Emsstadt, Menschen, die sich auf besondere Weise engagieren, zu würdigen. So gab es auf Initiative von Bürgermeister André Kuper seit dessen Amtsantritt in etwa Zweijahresabständen den „Tag des Ehrenamtes“, in dessen Rahmen er bei einem lockeren Treffen den gemeinnützigen Einsatz von Aktiven in Vereinen und Organisationen hervorgehoben hat. In diesem Jahr nun richtet sich die Anerkennung an all jene Rietbergerinnen und Rietberger, die zu Hause einen oder mehrere Angehörige pflegen und betreuen.

Am Mittwoch, dem 18. Mai, von 15 Uhr an sind sie eingeladen, bei einem kleinen Programm und bei Kaffee und Kuchen den Dank für ihr Engagement entgegen zu nehmen, für einige Stunden zu entspannen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. „Hier ist es natürlich ungleich schwieriger, Adressaten zu ermitteln, anders als an den früheren Ehrenamtstagen“, so Kuper, „pflegende Angehörige sind nicht organisiert, sind nicht irgendwo in Listen erfasst. Einige sind uns natürlich über die Pflegedienste bekannt, aber viele andere kümmern sich ganz allein und im Stillen um einen Verwandten. Auch diese würden wir gerne begrüßen dürfen.“

Wer zu diesem Personenkreis gehört, kann sich anmelden bis zum 9. Mai im Familienzentrum Südtorschule bei Martin Hillemeyer unter der Rufnummer (05244) 986308 oder per E-Mail unter martin.hillemeyer@stadt-rietberg.de. Sollte jemand für die Zeit während des Treffens am 18. Mai Unterstützung benötigen, vermittelt das Familienzentrum eine entsprechende Pflegehilfe.

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