
„Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn“. Usse Mia alias Maria Kissenkötter lässt den Brudermeister als blindes Huhn unwissend einem Gläschen Korn hinterherlaufen.
Rietberg-Druffel. Beim gemütlichen Abend der Druffeler St. Johannes Schützenbruderschaft ging es rund. Comedy, Tanzgruppen und zum Schluss ein Highlight bei dem keiner mehr sitzen blieb. Begonnen hatte der Abend traditionell mit einem gemütlichen Essen. In lockerer Atmosphäre ging man danach zu den Ehrungen über. Brudermeister Paul Vorbohle begrüßte die Rund 250 Schützen und Gäste und übergab das Mikrofon an Friedel Himmeldirk, der sogleich die Ehrungen vornahm. Eigentlich waren es sechs Auszeichnungen die an Mitglieder vergeben wurden, die 60 Jahre Vereinszugehörigkeit nachweisen können. Lediglich Klemens Buschsieweke und Eberhard Dreisewerd waren erschienen um auch die Urkunde in Empfang zu nehmen. Otto Vorbohle erhielt die Ehrung für 50 Jahre, Arnold Beckhoff, Stefan Berghorn, Helmut Isenberg, Heiner Torweihen und Brudermeister Paul Vorbohle sowie Manfred Westerkofort wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die Sportschützenabteilung nimmt den gemütlichen Abend zum Anlass um die besten Schützen aus vorangegangenen Wettkämpfen zu ehren. Neben der Vereinsmeisterschaft gibt es ein Preisschießen in der aktive und passive Schützen sich untereinander messen können. Die Sieger in der aktiven Klasse sind auf dem ersten Platz Bruno Kammertöns, zweiter wurde Reinhold Hansmeier und auf dem dritten Platz schoß sich Thomas Siek. In der Klasse passiven Klasse wurde Ingo Feldmann bester Schütze, gefolgt von Thomas Kofort und auf dem dritten Platz Walter Himmeldirk. Neben Ehrungen und Ansprachen kam natürlich die Unterhaltung nicht zu kurz. Diesen Teil des Abends eröffnete die Druffeler Tanzformation „Effekt“, die in diesem Jahr ihr 15 jähriges Bestehen feiert. Gefolgt von Maria Kissenkötter aus Beckum die als „Usse Mia“ eine unzufriedene ältere Hausfrau mit leichter Orientierungslosigkeit mimte und mit dem Publikum Bilder aus der heimischen Galerie nachstellte. Da wurde Paul Vorbohle schnell mal zum „blinden Huhn“ welches dann auch mal ein Korn findet. Aber auch ihren Blick für die Männer hat Usse Mia nicht verloren. Nachdem ihr Heinz nicht verfügbar war an diesem Abend suchte sie sich gezielt einen neuen und wählte Schießmeister Manfred Ströhmeier aus, um mit ihm zu entschwinden. Stimmungsvoll ging es weiter. Die „Crazy-Dancer“ aus Neuenkirchen beeindruckten mit einer Darbietung aus dem Musical „Starlight-Express“. Den abschließenden Höhepunkt fand der Abend mit dem Einmarsch der Marsch- und Rhythmusmusiker „Ramba Samba“. Ein großer Vorgeschmack auf die kommende Schützenfestsaison. Stehend, schunkelnd, hockend und vor allem klatschend wurde das Trommelfeuer der Band begleitet. Diese wartete mit Stimmungsvollen Rhythmen und Pyrotechnik auf und brachte echte Schützenfestatmosphäre auf.
Schülerkl: 1. Sebastian Bunger 155 Ringe, 2. Lukas Hansjürgen 144 Ringe, 3. Jonas Sölker 129 Ringe

60 Jähriges Jubiläum. Klemens Buschsieweke und Eberhard Dreisewerd (mitte), zusammen mit stlv. Brudermeister Klaus Schnieder (l.) Brudermeister Paul Vorbohle und Schriftführer Bruno Kammertöns














