Druffel – Tanzengruppen, Spielgruppen, Gymnastik, Versammlungen, Feiern, Bürgerfeste, Kindergartenturnen und noch vieles mehr spielt sich im Bürgerhaus in unserem Zentrum ab. Nahezu jeden Tag wird das Bürgerhaus von Druffelern genutzt. Ein Mehrzweckveranstaltungshallengebäude. Wenn es sowas gibt. Aber reif für die Handwerker. Wärmedämmung? Ortsvorsteher Thomas Kofort sagte am vergangenen Donnerstag während eines Termins: „Das Dach ist ganz und gar nicht isoliert. Außer ein wenig Beton und den Dachpfannen befindet sich nichts zwischen uns und dem freien Himmel.“ Was im Winter ganz besonders zu spüren ist wenn die in die Jahre gekommene Heizungsanlage versucht das Gebäude auf Temperatur zu bringen und dabei Unmengen an Öl vernichtet. Während einige andere Ortsteile ihre Versammlungs-, Sport und Veranstaltungsstätten auf zum Teil mehrere Gebäude verteilt haben, konzentriert sich das Druffeler Geschehen auf das Bürgerhaus. Für Druffel und seine Bürger also unverzichtbar. Aber wie sieht es denn nun aus? Fakt ist dass, das Gebäude der Stadt gehört. Diese wälzt jedoch zunehmend die Kosten für den Energiebedarf auf den Dachverband ab. 50% statt vorher 25% sollen es nun für das laufende Jahr sein. Während auf der einen Seite jedoch so gut wie keine Einnahmen fließen, da die privaten Buchungen des Bürgerhauses rückläufig sind, steigen die Kosten für den Dachverband deutlich. Bei dem Energieverbrauch ist der Weg vorgezeichnet. Einzig Bürgerfeste finanzieren noch den Energiebedarf. Bis jetzt. Wenn nicht bald etwas passiert, und damit ist eine Sanierung des Bürgerhauses gemeint, stellt sich berechtigter Weise die Frage wie lange der Dachverband die Kosten dann noch tragen kann. „Es wird eine Lösung geben“ versicherte der Dachverbandsvorsitzende Willi Winkler während der Generalversammlung Druffeler Schützen und versuchte zu beruhigen. Er griff damit direkt die Aussagen einiger Tageszeitungen an, in deren Inhalt das Ende bereits gezeichnet zu sein schien. Die Spekulationen in den Artikeln entbehren jeglicher Grundlage!“ so Winkler. Mit Spannung wird daher das Energetische Gutachten für das Bürgerhaus erwartet, welches die Stadt Ende März präsentieren möchte. Aus diesem Gutachten, so der Dachverband erhofft man sich nun endlich die nötigen Schritte um das Druffeler Zentrum fit für die Zukunft zu machen. Wenn man jedoch die Finanzlage der Stadt dabei berücksichtigt, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einige kontroverse Gespräche geführt werden müssen. Thomas Kofort jedenfalls, so teilte er uns mit lässt sich mit hinhalten und halbherzigen Aussagen nicht abspeisen. Dafür bedeutet das Bürgerhaus den Druffelern zu viel. Dies bestätigte auch die Reaktion auf die Zeitungsartikel. Winkler: „Mich haben in den letzten Tagen so viele verunsicherte Leute darauf angesprochen, dass ich hier auf der Generalversammlung ein paar klärende Worte verlieren muss!“ Mit Spannung erwarten nun alle das Gutachte, welches die Stadt Rietberg in Auftrag gegeben hat.

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