Stadtmarketingtreffen in Druffel Jan 2011

Die Stadtmarketinggruppen Neuenkirchen, Varensell und Druffel tagten gemeinsam im Druffeler Bürgerhaus in einer großen Runde. Sie bildeten den Auftakt der neuen Staffel der Stadtmarketingsitzungen 2011. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. „Es hat sich viel getan in unseren Stadtteilen. Viele Dinge sind umgesetzt worden, manches ist weiterhin wünschenswert und machbar, anderes aufgrund unserer Haushaltslage sicher aber nicht in absehbarer Zeit realisierbar. Die erste Staffel der Stadtmarketingsitzungen im Jahr 2011 hat das ganz deutlich gezeigt. Hier wurde konstruktiv die Vergangenheit aufgearbeitet und ein erster Schritt für neue Ziele und Wege getan.“ So bilanziert Bürgermeister André Kuper, was in den vergangenen Wochen in den Treffen der Stadtmarketinggruppen aller sieben Stadtteile ausgearbeitet worden ist. Zuvorderst stand überall der aktuelle Blick auf den Ist-Zustand. Wo liegen Schwächen, wo die Stärken, wo können konkrete Ziele schon jetzt formuliert werden? Um diese Fragestellungen drehten sich die Tagungen, zu denen Vereinsvertreter, Kommunalpolitiker und einzelne Bürger erschienen waren. „Wir haben den Stadtmarketingprozess 1999 mit genau solch einer Bestandsaufnahme begonnen. „“Wenn man in die Unterlagen von damals schaut wird deutlich, dass viele Maßnahmen umgesetzt worden sind und sich Stärken und Schwächen auf andere Aspekte verschoben haben“, so Kuper.

In einigen Stadtteilen war wegen der Ausrichtung der NRW-Landesgartenschau 2008, deren Vor- und Nacharbeiten die ganze Energie des Ehrenamtes gefordert hatten, der Stadtmarketingprozess auf Eis gelegt, in anderen liefen die Treffen auf sachbezogener Ebene wie beispielsweise zum Lichtkonzept Historische Altstadt weiter. „Jetzt aber haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten einen ehrgeizigen Start vorgenommen, der uns als Stadt aber auch den Bürgerinnen und Bürgern dauerhaft neue Handlungsfelder aufzeichnen wird.“ Ein Beispiel sei der Wunsch nach Radwegeverbindungen in Außenbereichen, „hier gibt es anders als 1999 mittlerweile die Möglichkeit, Bürgerradwege zu konzipieren und durchzuführen, erste gelungene Beispiele finden wir ja bereits im Stadtgebiet“, erklärt Rietbergs Bürgermeister. Straßenverkehr oder Straßenzustände, die Einkaufssituation, Sportanlagen, Veranstaltungen, Schulen und Kindergärten, die Dorfgemeinschaft, die Entwicklung von Neubaugebieten und vieles mehr waren Aspekte, die in der ersten Sitzungsrunde explizit angesprochen wurden. Dabei wurden nicht nur gemeinsame Stärken in  den sieben Stadtteilen deutlich, sondern auch individuelle Besonderheiten je nach den lokalen Gegebenheiten in Druffel, Neuenkirchen, Mastholte, Westerwiehe, Varensell, Bokel und der Kernstadt. „Jetzt gilt es für uns alle, aus den Auflistungen Ergebnisse  zu formulieren und dann gemeinsam ans Werk zu gehen“, so Kuper. Die nächste Runde der Treffen findet im Mai statt.

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